1.e4
Alle Spieler des weißen Teams sind "e4-Spieler". Der Partiebeginn war deshalb keine große Überraschung für uns.
1...e5
Peter ließ sich überreden.
2.Sf3
Sc6
3.d4
exd4
4.Sxd4
Sge7
[Zunächst disskutierten wir das normale 4...Lc5
; und das taktische 4...Dh4
das nach 5.Sc3
Lb4
6.Sdb5
Dxe4+
7.Le2
Kd8
zu scharfem Spiel führt.] Mit dem Partiezug hofften wir möglichst früh bekannte Theoriepfade zu verlassen. Die Idee des Partiezuges besteht in 5... Sxd4 6.Dxd4 Sc6
5.Lb5
Sxd4
[Wir überlegten auch 5...d5
; und 5...a5
6.Sc3
Sxd4
7.Dxd4
c6
]
6.Dxd4
Sc6
7.Lxc6
bxc6
Mit dieser Stellung waren wir zufrieden. Die Gegner verrieten uns anschliessend, dass sie mit [7...dxc6
8.Dxd8+
Kxd8
] rechneten. Diese Option gefiehl uns jedoch nicht.
8.0-0
vermeidet 8...La6 was die weiße Rochade verzögert.
8...d6
[naheliegende Züge wie 8...d5?!
; oder 8...Lb7?
scheitern an 9.De5+!
]
9.Lf4
Dd7
[9...Lb7
10.Db4?!
war uns nicht ganz klar.]
10.Sd2
Lb7
11.Tfe1
Le7
[Zunächst überlegten wir 11...0-0-0
12.Dxa7
was jedoch wahrscheinlich nicht gut ist.]
12.e5
[12.Dxg7
0-0-0~~
bewerteten wir als besser für schwarz. Fritz sieht jedoch weiß im klaren Vorteil.]
12...0-0
[12...d5?
verwarfen wir wegen 13.e6!
]
13.Se4
Dg4!?
a tempo gespielt. Wir glaubten einen Gewinnzug zu spielen.
14.exd6
c5
15.Dd1!
Wir rechneten leider nur mit [15.De3
]
15...Dxf4
16.dxe7
Tfe8
17.Sxc5
Lxg2
18.Kxg2
[besser ist wahrscheinlich 18.Sd3
Dg5
(18...Df3
19.Dxf3
Lxf3
) 19.f4
(oder 19.h4
Dd5
20.Sf4
Dxd1
) 19...Dg6
(19...Dd5
20.c4
Dc6
21.Se5
) 20.Se5
Lf3+
21.Sxg6
Lxd1
22.Taxd1
fxg6
23.Td7
was wir befürchteten, als wir 17.Lxg2 zogen.]
18...Dg5+
19.Kh1
Dxc5
20.Df3
[Wir erwarteten 20.De2
]
20...Tab8
21.De3!?
[Fritz schlägt vor: 21.Dc3
Dxc3
22.bxc3
Tb2
23.Tab1
]
21...Dxe3
22.Txe3
Txb2
23.Tae1?
Was soll der Turm in der e-Linie? Wir erwarteten [23.Td1
f6
]
23...Txc2
24.Ta3
Txf2
25.Txa7
f6
26.a4
Ta2
27.Te4
Kf7!?
28.Txc7
f5
29.Te5
Kf6
30.Ta5
Txe7
31.Txe7
Kxe7
32.Txf5
Txa4
33.Kg2
Ta3
34.Tb5
Marco und Peter blitzten noch einige Züge am Übertragungsbrett. Dann wurden die Hände geschüttelt. 1/2-1/2